Konsensmoderation

Konsensmoderation ist eine Moderationsform, durch die Sie bei schwierigen oder umstrittenen oder stark gefühlsbesetzten Themen eine gemeinsame Entscheidung erreichen können, die für Sie alle zusammen langfristig tragfähig ist.

 

Was heißt Konsens?

Definition:

Wir verwenden den Begriff Konsens in dem Sinne, dass wir damit ein Entscheidungsverfahren bezeichnen, an dessen Ende eine Entscheidung steht, die alle Beteiligten mittragen können. Das bedeutet, dass auch unterschiedliche Meinungen durch das Konsensmodell zu einem Beschluss zusammengebracht werden können, ohne die Unterschiede zu übergehen.

Das Schlüsselwort des Mittragens dieser Definition sagt aus:

Ich bin mit dem Ergebnis einverstanden und kann es vor mir selbst und vor anderen vertreten.

Ein Konsens ist formal dann erreicht, wenn keine Person, die von einer Entscheidung betroffen ist ein Veto einlegt. Zwischen diesem Minimalziel und einer annähernd 100%igen Zustimmung hält das Konsensmodell differenzierte Stufen der Zustimmung bereit. Ziel des Konsensverfahrens ist, einen möglichst hohen Grad der Zustimmung zu erreichen.

Werkstatt für Gewaltfreie Aktion/ Baden, Konsens.Handbuch zur gewaltfreien Entscheidungsfindung, 1. Auflage 2004, S. 13

 

     Flyer

 

Weitere Informationen zum Thema Konsens
     finden Sie im beigefügten Flyer
     "gemeinsam tragfähig entscheiden"