Kriegsgräberstätten mahnen zum Frieden

München
Bildrechte: Volksbund Kriegsgräberfürsorge

Kriegsgräberstätten als außerschulische Lernorte und Mahnmale für den Frieden machen die Folgen von Krieg und Gewaltherrschaft für Jugendliche sichtbar und (be-)greifbar. Die historische und friedenspädagogische Arbeit auf Kriegsgräberstätten - unter besonderer Berücksichtigung von Einzelschicksalen - fördert Geschichtsbewusstsein und Friedensliebe und führt jungen Menschen die Bedeutung und ihre persönliche Verantwortung für ein völkerverständigendes Miteinander in Europa und der Welt vor Augen.

Bereits seit 1953 widmet sich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. der internationalen Jugend-, Schul- und Bildungsarbeit. Unter dem Motto „Gemeinsam für den Frieden“ haben seitdem über 500.000 junge Menschen an friedenspädagogischen Bildungsangeboten teilgenommen.

Lokalhistorische Projekte, internationale Sommercamps, Ausstellungen, Pädagogische Handreichungen und friedenspädagogische Module gehören dabei zum Portfolio der Bildungsarbeit des Volksbundes.

Im Rahmen des Workshops soll zunächst die Arbeit des Volksbundes allgemein und anschließend mit besonderem Fokus auf die Jugend-, Schul-, und Bildungsarbeit vorgestellt werden. Gemeinsam werden wir dann potentielle Projektformen und Möglichkeiten der Einzelschicksalrecherche in den Blick nehmen und erkunden.

Referent: Maximilian Fügen, Schul- und Bildungsreferent, München

Schwerpunkt: Mittelschule, Sekundarstufe I-II, Jugend- und Konfirmandenarbeit