Sicherheitsinteressen statt Kriegsrhetorik

 Beobachter der OSZE bei einer Stellung der ukrainischen Truppen im März 2015
Bildrechte: Von OSCE Special Monitoring Mission to Ukraine

"Es ist erschreckend, wie der Konflikt in der Ukraine weiter eskaliert und die Gefahr eines Krieges immer größer wird. Hier muss alles getan werden, damit ein solcher Krieg, der großes Leid über die Ukraine und Russland bringen wird, verhindert und eine friedliche Lösung gefunden wird. Ich unterstütze nachdrücklich die Position der Bundesregierung, keine Waffen an die Ukraine zu liefern und diplomatische Lösungen zu suchen. Waffen können kein Teil der Lösung sein, sie würden eher zu einer Eskalation des Konfliktes führen. Viel wichtiger als Waffenlieferungen sind jetzt weitere diplomatische Gespräche, um eine Lösung für diesen Konflikt zu finden. Wir dürfen nicht auf die Kriegsrhetorik hören, sondern es müssen alle Aspekte des Konfliktes beachtet werden. Dazu gehört es auch, die Sicherheitsinteressen Russlands nüchtern in den Blick zu nehmen."

Bischof Friedrich Kramer, Friedensbeauftragter der EKD