Geflüchtete lernen Friedenstiften

Über 40 Geflüchtete zwischen 18 und 50 Jahren haben an einem Friedensstifter-Kurs teilgenommen. Die Schüler besuchen eine Berufsintegrationsklasse bzw eine erweiterten Pflegehelferausbildung Rummelsberger Diakonie. Geleitet wurde der Kurs  der von Diakonin Katharina Keinki.

"Toll fand ich, wie sensibel die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dafür waren, was es braucht, um nicht gewalttätig zu werden" sagt Diakonin Keinki, die an der Einrichtung als Schulsozialarbeiterin und Ethik-Lehrerin tätig ist.

Suche Frieden... Friedensarbeit konkret

Am Donnerstag, 16. Mai 2019, um 19.30 Uhr kommt Frau Wagner-Oswald ins Gemeindehaus der Evang.-Luth. Gemeinde Dietersdorf (Dekanat Schwabach) und berichtet über ihre Arbeit, zeigt anhand von Filmausschnitten wie Friedensarbeit wirkt.
Die Münchner Dokumentarfilmerin und Friedensfachkraft des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED) Ute Wagner-Oswald unterrichtete über zwei Jahre am staatl. Fernsehen in Kabul/ Afghanistan. Sie lehrte junge Frauen und Männer, wie man Dokumentarfilme macht und damit in konfliktreichen Zeiten zu Aufklärung und Versöhnung beitragen kann.

Ein überraschendes, vielseitiges, lebendiges Bild von Afghanistan wird dabei sichtbar, jenseits aller Klischees von Unterdrückung und Resignation.

Rettet das Friedensprojekt Europa

 

Rettet das Friedensprojekt Europa; Bildrechte Forum zfd

Im Entwurf für den Finanzrahmen der Europäischen Union für die Jahre 2021-27 sind deutliche Umschichtungen von bisher für Krisenprävention und 
zivile Konfliktbearbeitung vorgesehenen Mittel zugunsten der europäischen Rüstungsindustrie, gemeinsamen Militäreinsätzen und für noch mehr
Grenzsicherung geplant.

Die Förderung von Frieden und Menschenrechten droht der Abwehr von Migration und Flucht zum Opfer zu fallen.

Dagegen spricht sich der Aufruf an das Europäische Parlament "Rettet  das Friedensprojekt Europa" aus, den die Arbeitsstelle kokon unterstützt. Sie können ihn ganz einfach online unterzeichnen.

"Konflikte zum Guten wenden"

KV Fisch
Bildrechte: ELKB

Kirchenvorstände sind in ihrer täglichen Arbeit immer wieder mit Konflikten befasst. Die Arbeitsstelle kokon bietet den neugewählten Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorstehern eine knappe Einführung in konstruktive Konfliktverläufe mit einer kurzweiligen inhaltlichen Übung durch einen qualifizierten Mediator oder eine qualifizierte Mediatorin aus der AG Mediation in der ELKB. Dauer: 30-60 Minuten nach Absprache. Das Honorar wird von der Arbeitsstelle kokon übernommen, Fahrtkosten bis EUR 30.- von der Kirchengemeinde. Weitere Informationen finden Sie hier. 

 

Frieden wächst. Und wir können mitmachen!

Nürnberg (epd). "Suche Frieden und jage ihm nach!" lautet die Jahreslosung der Kirchen in Deutschland für dieses Jahr. Das Ringen um ein friedliches Miteinander ist Claudia Kuchenbauers täglich Brot. Die 56-Jährige ist sowohl Pfarrerin als auch Mediatorin und leitet die "Arbeitsstelle kokon" der bayerischen evangelischen Landeskirche. Deren Schwerpunkte liegen auf praktischer Konfliktberatung sowie auf Angeboten zur Friedensbildung.

"Krieg statt Kindheit"

Mehr als 250.000 Jungen und Mädchen sind in über 20 Ländernder Erde als Kindersoldaten im Einsatz. Mehr als 10.000 von ihnen wurden im Jahr 2017 verstümmelt oder getötet. Als einer der größten Exporteure von Kleinwaffen – die “kinderleicht” und daher für die Ausrüstung von Kindersoldaten besonders geeignet sind – trägt auch Deutschland hierfür Verantwortung.

In der Ausstellung "Krieg statt Kindheit" im EineWeltHaus München in der Schwanthalerstr. 80 werden Schicksale von Kindersoldaten beschrieben und Angebote zur Wiedereingliederung vorgestellt. Die Ausstellung, die in Kooperation mit der Arbeitsstelle kokon entstanden ist, ist bis Freitag 28. Dezember, immer von 13 bis 23 Uhr zugänglich. Der Eintritt ist frei.