Häusliche Gewalt - Hilfe für Opfer

Handzeichen
Bildrechte: swr2/ Jennifer Düing

Es ist nur eine kleine, scheinbar unauffällige Geste in Videocalls, doch sie kann Menschenleben retten. Stillschweigend können Opfer häuslicher Gewalt so zeigen, dass sie Hilfe benötigen und sich jemand bei ihnen melden soll. Im Zuge der Corona-Pandemie zeichnet sich weltweit ein Anstieg häuslicher Gewalt ab.
Die kanadische Stiftung für Frauen (Canadians Women´s Foundation) hat diese Handbewegung initiiert.

 

 

Wichtige Telefonnummern bei häuslicher Gewalt:
Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen 08000 116 016
Hilfetelefon Gewalt gegen Männer 0800 123 9900

Plakatmotiv zur Ökumenischen FriedensDekade 2021 steht fest

Plakatmotiv 2021
Bildrechte: Ökumen. FriedensDekade 2021

Anfang Februar hat das Gesprächsforum der Ökumenischen FriedensDekade in einer online-Sitzung über das diesjährige Motiv zum Jahresmooto "REICHWEITE FRIEDEN" entschieden.

Die Pressemitteilung zur Entscheidung im Plakatwettbewerb können Sie hier unten nachlesen.



Aus den über 60 eingereichten Entwürfen wählte die Jury den Entwurf von Walter Dawid aus Eppelheim 1. Platz aus. Sein Motiv zeigt eine Weltkugel, die von einem Netz von Friedenstauben umgeben ist. „Mein Plakat soll zeigen, dass der Wunsch nach Frieden im wahrsten Sinne des Wortes grenzenlos ist und wir die Möglichkeiten hätten, diesen Wunsch wahr werden zu lassen“, sagt Walter Dawid über seinen Gewinnerentwurf.

Mission-EineWelt: Deutschland soll Atomwaffenverbot beitreten

Das evangelische bayerische Partnerschaftszentrum Mission EineWelt hat die Bundesregierung aufgefordert, dem Atomwaffenverbotsvertrag beizutreten. Deutschland habe den Vertrag bisher weder unterzeichnet noch ratifiziert. Das Abkommen, das am Freitag (22. Januar) in Kraft tritt, sei inzwischen von 86 Staaten unterzeichnet worden. 51 Staaten hätten den Vertrag ratifiziert, heißt es in einer Mitteilung. Damit trete der Atomwaffenverbotsvertrag völkerrechtlich in Kraft. Er verbiete nicht nur den Einsatz und die Androhung eines Einsatzes, sondern auch Entwicklung und Herstellung, Tests, Transport und Lagerung.

Mit verschiedenen Aktionen feiert Mission EineWelt zusammen mit Friedensaktivisten das Inkrafttreten des Abkommens. An den Sitzen in Neuendettelsau und in Nürnberg werde man am Freitag um 10 Uhr Fahnen mit dem Aufdruck "Nuclear weapons are banned" hissen, hieß es. Der Direktor von Mission EineWelt, Hanns Hoerschelmann, werde eine Ansprache halten.

Im Internet sollen unter den Hashtags #Atomwaffenabschaffen und #nuclearban Video-Beiträge aus den Partnerkirchen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern gepostet werden. Zu den Staaten, in denen Partnerkirchen arbeiten und die den Vertrag ratifiziert haben, gehören Costa Rica, El Salvador, Fidschi, Honduras und Nicaragua.

epd 00/0210/21.01.2021, epd lbm jo mu-

Großer Schritt auf dem Weg zu einer atomwaffenfreien Welt

EKD-Friedensbeauftragter
Bildrechte: Creative Commons

Als einen „großen Schritt auf dem Weg zu einer atomwaffenfreien Welt“ hat der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms (Wittenberg), den Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen bezeichnet, der am 22. Januar völkerrechtlich in Kraft tritt.

„Angesichts einer mangelnden nuklearen Abrüstung, der Modernisierung und auch der Verbreitung von Atomwaffen kann eine solche völkerrechtliche Festlegung den notwendigen Druck aufbauen, dass diese Waffen endlich aus der Welt verbannt werden“, hofft der EKD-Friedensbeauftragte.

Gewaltige Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit

In ihrem diesjährigen Rüstungsexportbericht schreibt die Gemeinsame Konferenz für Kirche und Entwicklung: "Zwischen der Rhetorik der Bundesregierung, eine restriktive Rüstungsexportpolitik zu verfolgen, und der Realität der Rüstungsexportgenehmigungen an Drittstaaten klafft eine gewaltige Lücke. Dies dokumentieren die Genehmigungswerte für Kriegswaffen und sonstige Rüstungsgüter in den Jahren 2014-2019. Bei einem Gesamtwert von über 37 Milliarden Euro an deutschen Rüstungsexporten beträgt der Anteil der Genehmigungen für Drittstaaten 20,6 Milliarden, also etwas mehr als die Hälfte des gesamten Genehmigungswertes."

Sie fordert erneut ein Rüstungsexportkontrollgesetz und eine Begründungspflicht für Waffenexporte, die nicht wirtschaftlichen Interessen sondern höchstens sicherheitspolitischen Erwägungen folgen dürften.

ÖFD Abschlussgottesdienst im Dekanat Kitzingen

Mit einem feierlichen Gottesdienst zum Buß- und Bettag wurde die Ökumenische Friedensdekade in Bayern beendet. Die Predigt in der Kitzinger Stadtkirche hielt Oberkirchenrat Michael Martin.

 

ÖFD im Schwerpunktdekanat Kitzingen

Die Ökumenische Friedensdekade 2020 in Bayern wird mit einem Gottesdienst am Sonntag, 8. November 2020 um 17 Uhr in der Evangelischen Stadtkirche Kitzingen eröffnet.

Die Predigt hält Regionalbischof i.R. Christian Schmidt.
 

Mit einem bunten Programm von Friedensgottesdiensten bis zu Diskussionverantstaltungen über Rüstungsausgaben und Sozialem Frieden, von einem Laternenumzug mit dem Kriegsdienstverweigerer Martin von Tours bis zu einem Vortrag zu Konstruktiver Konfliktbearbeitung begeht das Schwerpunktdekanat Kitzingen die Friedensdekade 2020. Das zeigt:

Das Thema "Frieden" ist eine Querschnittsaufgabe kirchlichen Handelns.