Studientag zu Rassismus
Hier finden Sie den Flyer mit weiteren Informationen und den Themen der Praxisworkshops am Nachmittag.
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Bonn/Frankfurt/Fulda, 26. November 2024 – Das Motto der 47. Ökumenischen FriedensDekade 2025 steht fest: „Komm den Frieden wecken“. Es wurde in Fulda vom Gesprächsforum beschlossen und wird die FriedensDekade vom 9. bis 19. November 2025 prägen. In Gottesdiensten, Friedensgebeten, Konzerten, Informationsveranstaltungen und anderen Formaten im ganzen Land wird das Thema über das Jahr 2025 lebendig gemacht.
Das Motto „Komm den Frieden wecken“ lädt dazu ein, Frieden aktiv zu suchen und zu fördern – in persönlichen Beziehungen, in der Gesellschaft und weltweit. 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Befreiung vom Faschismus und trotz vieler Kriege und Konflikte in der Welt ruft es dazu auf, die Bedeutung von Frieden und Versöhnung nicht zu vergessen. Das Motto soll Mut machen, Ängsten zu trotzen und in Gemeinschaft Hoffnung zu finden.
„Komm den Frieden wecken“ fordert uns auf, hinzusehen und die Wege des Friedens zu erkennen“, sagt Jan Gildemeister, Vorsitzender der Ökumenischen FriedensDekade e. V. Das Motto mahnt, sich an die Lehren aus der Geschichte zu erinnern und das europäische Friedensprojekt zu stärken. Es stellt Abrüstung, gewaltfreie Konflikttransformation und internationale Kooperation in den Mittelpunkt.
Die biblischen Impulse zum Motto unterstreichen diese Botschaft. Römer 13,11-12 „Die Stunde ist da“ erinnert daran, wach und bereit für Veränderungen zu sein, während 1. Könige 19,1-8 mit „Du hast einen weiten Weg vor dir“ dazu aufruft, in schwierigen Zeiten nicht aufzugeben, sondern Hoffnung und Kraft zu schöpfen.
„Es geht darum, die Sehnsucht nach Frieden und Gerechtigkeit zu teilen und aktiv Verantwortung zu übernehmen“, betont Gildemeister. „Wir wollen mit dem Motto „Komm den Frieden wecken“ ein Zeichen der Hoffnung setzen, auffordern Polarisierungen zu überwinden und zum Hinterfragen von Feindbildern ermutigen.“
Wie in den Jahren zuvor lädt die Ökumenische FriedensDekade in den kommenden Wochen Grafiker*innen, Agenturen sowie kreative Menschen zur Teilnahme an einem Plakatwettbewerb ein, mit dem das Jahresmotto „Komm den Frieden wecken“ gestalterisch umgesetzt werden soll. Das ausgewählte Motiv wird ab März kommenden Jahres als zentrales visuelles Element sowohl als Plakat als auch auf allen Bildungs- und Aktionsmaterialien eingesetzt.
Premiere im Babylon-Kino am Fürther Stadtpark am 25.11.2024 um 18 Uhr, anschließend Filmgespräch mit Martin Tontsch
Film zum Agenda 2030-Kino
Nach den Terroranschlägen von 2001 schickte die UN Waffeninspekteure in den Irak auf der Suche nach Massenvernichtungswaffen. Trotz fehlender Beweise griffen die USA den Irak an. Der eigenwillige und hintergründige Film untersucht, welche Folgen 9/11 und der Dritte Golfkrieg auf die gegenwärtige Politik haben und konfrontiert den damaligen Chef der Kommission, den Schweden Hans Blix, mit unangenehmen Wahrheiten. Am Ende steht die Frage, ob Verhandlungen und Diplomatie im Jahre 2024 überhaupt noch zu etwas führen.
Dokumentarfilm, Deutschland, Schweden, Tschechien 2023, 83 min, Regie: Greta Stocklassa
Eintritt frei, Kartenreservierung empfohlen unter www.babylon-kino-fuerth.de oder unter 0911/733 09 66 ab 15 Uhr
Kooperationspartner:
Amt für Umwelt, Ordnung und Verbraucherschutz der Stadt Fürth; Babylon-Kino am Stadtpark; Bluepingue e.V. Eine Welt Laden Fürth e.V., Evangelisches Bildungswerk Fürth e.V.
(epd) Die Ökumenische Friedensdekade in Bayern stellt vom 10. bis 20. November Kirchen mit dem Namen "Friedenskirche" in den Mittelpunkt.
Unter dem Motto "Frieden.Stiften" hat die Evang. Jugend Bayern dieses Jahr den Jugendandachtspreis verliehen.
Den ersten Preis in der Kategorie "Augenblick des Friedens" erhielt das Video "Stimmengewirr", das an der Friedenskirche Hartmannshof entstand.
Unter www.ejb.de/jugendandachtpreis finden sich wertvolle Hinweise (nicht nur) für friedensstiftende Jugendarbeit.
Die Rhetorik und Politik der "Zeitenwende" zementiert die militärische Logik und führt zu einer gigantischen Aufrüstung und Kriegsvorbereitung. Oft wird diese Kriegslogik als alternativlos beschrieben. Doch droht dabei der Blick blind zu werden für gewaltminimierende Auswege aus Konflikten. Wie kann es gelingen, die Möglichkeit für Frieden in den Blick zu bekommen und eine Friedenslogik stark zu machen?
Darum geht es beim Studientag Frieden am 9.11.2024 von 10-16 Uhr im eckstein.
Der Theologe und Psychologe Stefan Seidel weist mit seinem Essay "Entfeindet Euch! Auswege aus Spaltung und Gewalt" einen Weg. Als Alternative zur militärischen Verfeindungslogik bekommt dabei die Bergpredigt Jesu mit ihrer "Entfeindungsliebe" (P. Lapide) aktuelle Bedeutung. Seine Impulse werden in Beziehung gesetzt zu Beispielen praktischer Friedensarbeit.
Der Studientag Frieden von Arbeitsstelle kokon, Initiativkreis FRIEDEN in der ELKB, Arbeitskreis Evangelische Erneuerung, pax christi, Diözesanverband Bamberg, Nürnberger Evangelisches Forum für den Frieden e.V., Ökumenisches Netz Bayern und der Rummelsberger Brüderschaft findet in dieser Form zum fünften Mal in Nürnberg statt.
Die Gründerin des Netzwerks 1000 Friedensfrauen, die ehemalige Schweizer Nationalrätin und Europaratsdelegierte Ruth-Gaby Vermot eröffnete gemeinsam mit Regionalbischof i.R. Stefan Ark Nitsche die Ausstellung "Frieden schaffen" in der Nürnberger Egidienkirche.
Sie ist dort bis zum 20.11. täglich von 9-18 Uhr zu sehen.
Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) hat bei ihrer Jahrestagung in Berlin-Spandau ihr Leitungsteam für die kommenden drei Jahre neu gewählt. Gleichzeitig wurde bei dem Treffen auch die wachsende Bedeutung einer Beratung für Menschen, die den Kriegsdienst aus Gewissensgründen verweigern, unterstrichen.
Dem Leitungsteam der EAK gehören künftig an: Jens Lattke (Leiter des Lothar-Kreyssig-Ökumenezentrums und Friedensbeauftragter der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland), Dr. Horst Sebastian (Leiter des Referats Kriegsdienstverweigerung und Frieden der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten als Vertreter der Freikirchen), Gregor Rehm (Friedensbeauftragter der Evangelischen Kirche der Pfalz), Günter Wruck (EAK Württemberg) und Martin Tontsch (Arbeitsstelle kokon).
Ein Schwerpunkt der Jahrestagung in Berlin war das Thema Kriegsdienstverweigerung. Spätestens seit der Ankündigung von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius, wonach junge Menschen einen Fragebogen erhalten sollen, in dem sie unter anderem auch zu einem möglichen Wehrdienst befragt werden sollen, spürt die EAK eine deutliche Zunahme an Beratungsanfragen. So gab es in diesem Jahr zur Jahresmitte bereits mehr als 250 Beratungen, und damit bereits jetzt mehr als in den vergangenen Jahren im ganzen Jahr.
„Wir gehen davon aus, dass, wenn die Pläne des Bundesverteidigungsministers umgesetzt werden sollten im nächsten Jahr, diese Beratungen noch weiter zunehmen“, betont Wolfgang M. Burggraf, der EAK-Geschäftsführer. Wichtig sei, dass mittlerweile auch die Leitenden Geistlichen in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) die Notwendigkeit einer KDV-Beratung durch die Kirchen unterstreichen würden. „Dies stärkt uns in unserer Arbeit“, so Burggraf.
Seit 2018 arbeitet der Vorstand der EAK als Kollegium, wobei die gleichberechtigten Vorstandsmitglieder mit verschiedenen Schwerpunkten im Vorstand mitarbeiten. Die EAK ist innerhalb der „Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD“ der Dachverband für diejenigen, die in den evangelischen Landeskirchen und den Freikirchen für Fragen der Kriegsdienstverweigerung und der Friedensarbeit zuständig sind.
Herzliche Einladung zur Eröffnung unserer neuen Ausstellung "Frieden schaffen". Die Vernissage findet statt am
Mittwoch, den 25. September, um 18 Uhr in der Wolfgangskapelle von St. Egidien, Egidienplatz 12, 90403 Nürnberg.
INHALT
Die Ausstellung "Frieden schaffen" präsentiert knapp zwanzig Porträts von Persönlichkeiten aus dem deutschsprachigen Raum, die sich für den Frieden einsetzen. Sie stellt historische und lebende Personen und Projekte vor, die sich für den Frieden stark machen. Darüber hinaus enthält die Ausstellung konkrete Anregungen für die Friedensarbeit, kurze einführende Texte in Themen wie Gewaltfreie Kommunikation, aber auch wichtige Zitate zum Thema Frieden.
PROGRAMM
ANMELDUNG
Bitte melden Sie sich zur Eröffnung per Mail an.
Der Eintritt ist frei!
Kinostart des Dokumentarfilms "PETRA KELLY - ACT NOW!" von Doris Metz
Ab dem 12. September 2024 wird der Dokumentarfilm in den deutschen Kinos zu sehen sein.
Der Film wird zum Kinostart ab dem 12.09. auch in Nürnberg im Casablanca gezeigt.
Eine Kämpferin für den Frieden ohne Respekt vor Konventionen, eine Aktivistin für den Schutz der Umwelt, die ihrer Zeit weit voraus war. Sie war eine Symbolfigur der Friedensbewegung in Europa und war dabei sowohl im Austausch mit ostdeutschen Bürgerrechtlern woe Wolf Biermann als auch mit internationalen Mitstreiter*innen wie Joan Baez oder dem Dalai Lama.
Weitere Informationen zu den Inhalten des Films sowie Pressematerial finden Sie hier:
https://www.realfictionfilme.de/petra-kelly-act-now!.html